2023/2024
Obernhausen-Gräfenhausen e.V.
Das Orakel vom Jungfrauenhof
Ein turbulenter Schwank um Oma Maries Hühnerknochen, liebeshungrige Jungfern und einen Knecht, der es faustdick hinter den Ohren hat!
Schwank in drei Akten von Erich Koch
| Freitag | 25.09.2026 | 20:00 Uhr | Karten verfügbar |
| Samstag | 26.09.2026 | 20:00 Uhr | Karten verfügbar |
| Freitag | 09.10.2026 | 20:00 Uhr | Karten verfügbar |
| Samstag | 10.10.2026 | 20:00 Uhr | Karten verfügbar |
| Freitag | 23.10.2026 | 20:00 Uhr | Karten verfügbar |
| Samstag | 24.10.2026 | 20:00 Uhr | ausverkauft |
| Freitag | 06.11.2026 | 20:00 Uhr | ausverkauft |
| Samstag | 07.11.2026 | 20:00 Uhr | ausverkauft |
| Freitag | 20.11.2026 | 20:00 Uhr | ausverkauft |
| Freitag | 27.11.2026 | 20:00 Uhr | Karten verfügbar |
Veranstaltungsbeginn jeweils um 20 Uhr.
Annerose Schroth
spielt Marie
(Oma mit Blick in die Zukunft)
Giuseppina Sica
spielt Katja
(ihre Enkelin)
Nina Müller
spielt Katja
(ihre Enkelin)
Nadine Gehrmann
spielt Mona
(die intelligentere Enkelin)
Pia Liefke
spielt Mona
(die intelligentere Enkelin)
Samuel Becht
spielt Jakob
(Knecht, mit allen Wassern gewaschen)
Thomas Becker
spielt Ludwig
(Viehhändler und Heiratsvermittler)
Roman Ganzhorn
spielt Martin
(sein Sohn)
Michael Kunzmann
spielt Martin
(sein Sohn)
Thomas Müller
Alois
(Scherenschleifer mit Vergangenheit)
Dirk Lüdecke
spielt Lukas
(sein Freund, der bei Aufregung stottert)
Jochen Reister
spielt Lukas
(sein Freund, der bei Aufregung stottert)
Susanne Haugstätter
spielt Berta
(ältliche, aber resolute Jungfer)
Christa Maurer
spielt Berta
(ältliche, aber resolute Jungfer)
Karin Schäfer
spielt Rosa
(ihre ebenso mannstolle Schwester)
Beate Becht
Regie und Souffleuse
Tanja Keck-Augenstein
Regie und Souffleuse
Oliver Kern
Technik
Anfang 1993 verwirklichte Werner Bodamer seinen Traum und gründete die „Schwäbische Mundartbühne“. Was als mutiger Schritt der Theatergruppe des TV Obernhausen begann, wurde zur absoluten Erfolgsgeschichte.
Die Begeisterung war so riesig, dass wir die Aufführungen Jahr für Jahr aufstocken mussten. Seit über 30 Jahren ist nun das Vereinsheim des TV Gräfenhausen unser stolzes Zuhause. Hier bringen wir jedes Jahr mit viel Herzblut einen neuen Schwank auf die Bühne – für die Liebe zum Dialekt und das Lachen unserer Gäste.
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2003/2004
2002/2003
2001/2002
2000/2001
1999/2000
1998/1999
1997/1998
1996/1997
1995/1996
1994/1995
1993/1994
Ab Veröffentlichung der Termine in der örtlichen Presse und auf unserer Homepage.
Online über unsere Homepage www.schwaebische-mundartbuehne.de
Telefonisch unter der Rufnummer: 07236/2792494 ab 22.05.2026
Der Eintrittspreis beträgt € 13,- / Karte. Bei Zusendung Ihrer bestellten Karte(n) zuzüglich 3,- € Versandgebühren je Bestellung.
Entweder durch persönliche Abholung/Bezahlung Ihrer bestellten Karten am 01.07.2026 und 08.07.2026 jeweils von 18:00 – 19:30 Uhr beim Sportheim des TV Gräfenhausen.
Oder durch Zusendung Ihrer bestellten Karten. Versand erfolgt nach vorheriger Überweisung des Kartenbetrages (zuzüglich 3,- € Versandgebühren je Bestellung) auf das Konto:
Sparkasse Pforzheim-Calw
IBAN: DE 74 6665 0085 0000 8146 36
Sie erhalten keine Bestellbestätigung. Sollte Ihre Bestellung nicht ausgeführt werden können,
setzen wir uns zeitnah unter der von Ihnen angegebenen Telefonnummer mit Ihnen in Verbindung.
Bei Online-Bestellung ist zu empfehlen möglichst auch einen Alternativtermin anzugeben.
Sportheim des TV Gräfenhausen, Saalöffnung 18:30 Uhr, Beginn 20:00 Uhr
Die Veranstaltungen sind bewirtet, um Störungen während der Aufführung zu vermeiden, findet die Bewirtung vor bzw. nach der Veranstaltung sowie in den Pausen statt.
Bereits bestellte Karten können NICHT umgetauscht oder zurückgegeben werden!
Nach inzwischen über 3 Jahrzehnten Schwäbische Mundartbühne, diese lange Zeit unseres Bestehens einfach mal etwas Revue passieren lassen, kleine Anekdoten zum Erinnern von der Entstehung bis heute.
In zahlreichen Vereinen unterschiedlichster Sparten ist es Gang und Gebe einmal im Jahr (zumeist um die Weihnachtszeit) eine „Abendunterhaltung“ zu veranstalten mit Auftritten und Darbietungen der einzelnen Abteilungen, oftmals auch mit der Aufführung eines Theaterstückes verbunden.
Viele Wochen Zeitaufwand um den Text zu lernen, um zu proben, um eine Theaterkulisse zu bauen – ein zeitlicher Aufwand bei dem es viele Theaterspieler/innen als sehr Schade empfinden damit lediglich einen Abend vor Publikum auf der Bühne zu stehen. Auch Werner Bodamer (selbst langjähriger Theaterspieler beim TV Obernhausen) empfand dies so, Ihm kam deshalb die Idee eine eigenständige Theatergruppe ins Leben zu rufen mit dem Ziel das Erlernte an mehreren Abenden vor Publikum aufzuführen. Als eventuelle Mitspieler wurden Personen angesprochen welche auch schon zuvor für verschiedene Vereine auf einer Theaterbühne gestanden hatten, die Begeisterung darüber war groß, es gab fast immer ein „Ja klar, ich bin dabei“ zu hören!
Eine „schlagkräftige Truppe“ bei der davon auszugehen war dass Sie die Lachmuskeln der Besucher doch mächtig strapazieren werden, war somit gefunden. Nun stelle sich die Frage „wo wollen wir denn spielen?“ – die Sixthalle Gräfenhausen schied von vorneherein aus, es sollte doch gerne ein etwas rustikaleres Ambiente sein. Man hatte die Idee den damaligen Pächter vom „Gasthaus Waldhorn“ in Gräfenhausen zu fragen ob denn die Möglichkeit und Interesse bestehen würde im Gasthaus Waldhorn aufzutreten. Auch hierzu gab es ein schnelles „Ja“, wir waren für die Unterhaltung der Gäste zuständig, „Pächter Matteo“ für die Bewirtung!
Die Voraussetzungen waren somit geschaffen, los ging es mit Theaterstück auswählen, Text lernen, Proben und Kulissenbau.
Das Festlegen unserer Aufführungstermine beanspruchte dann aber doch einige Stunden rege Diskussion, wir wussten nicht wie groß das Interesse unter der Bevölkerung sein wird unsere Veranstaltungen zu besuchen, also mit lediglich 3 Terminen lieber auf Nummer sicher gehen, oder aber doch gleich 5 Termine ansetzen mit dem Risiko eventuell vor einem halb leeren Saal auftreten zu müssen. Wir entschlossen uns für 5 Termine, als unsere ersten Kartenvorverkaufsstellen fungierten die „Metzgerei Ganzhorn“ in Gräfenhausen und „Lebensmittel Braun“ in Obernhausen welche unsere Eintrittskarten in Ihren Ladengeschäften zum Kauf anboten. Unsere ersten Zweifel waren vollkommen unbegründet, alle 5 Termine waren innerhalb weniger Tage restlos ausverkauft.
Im Juni 1993 war es dann soweit, wir standen mit dem Theaterstück „Heiligs Blitzle“ erstmals vor ausverkauftem Saal in der Gaststätte Waldhorn auf der Bühne, als zusätzliche Unterhaltung für unsere Gäste mit unseren beiden Musikanten-Damen welche vor der Veranstaltung und in den Pausen zwischen den einzelnen Akten Ihre Lieder zum Besten gaben.
Als Umkleide diente uns ein errichtetes Zelt im Hinterhof der Gaststätte, der Zugang zur Bühne in rund 3 Metern Höhe erfolgte über eine provisorische Außentreppe welche wohl auch schon damals bezüglich Unfallverhütungsvorschriften niemals den Segen vom TÜV bekommen hätte. Wir aber hatten trotzdem unseren Spaß, von den netten Nachbarn wurden wir in unserem Hinterhof auch immer wieder mit einem kleinen Schnäpsle über die Grundstücksmauer hinweg verwöhnt. Auch die rießengroße Schüssel an Spagetti welche uns Waldhorn-Pächter Matteo nach beendeter Aufführung auf den Tisch stellte, ist Allen die damals schon dabei waren bis heute in bester Erinnerung.
Nachdem unsere erste Saison beendet war, wir jede Menge an Zuspruch und lobenden Worten von unseren Theaterbesuchern zu hören bekommen haben, gingen wir voller Motivatiion unsere zweite Spielsaison an. Wieder im Gasthaus Waldhorn, die Rahmenbedingungen wie bereits in unserer ersten Saison, hatte unser jetzt aktuelles Theaterstück „Opa’s Glückstreffer“ im Juni seine Premierenvorstellung. Auch hier lief alles zur Zufriedenheit der Schauspieler/innen, unsere Besucher hatten einen Abend mit sehr gestressten Lachmuskeln, auch die regionale Presse berichtete vollen Lobes über uns.
1995, das dritte Jahr unserer Theateraktivitäten, begann mit der freudigen Nachricht dass unser Antrag zur Gründung eines gemeinnützigen Vereins inclusive der dafür notwendigen Vereinssatzung die Bürokratie endlich durchlaufen hatte und vom Amtsgericht stattgegeben wurde.
Somit waren wir jetzt offiziell die „Schwäbische Mundartbühne Obernhausen-Gräfenhausen e.V“, eingetragen im Vereinsregister beim damals noch zuständigen Amtsgericht Pforzheim. Als 1. Vorstand fungierte selbstverständlich Werner Bodamer.
Aber 1995 eben auch das Jahr in dem „Waldhorn Pächter Matteo“ das Betreiben der Gaststätte aufgab, ein neuer Pächter konnte auf die Schnelle nicht gefunden werden – somit mussten auch wir als Schwäbische Mundartbühne uns auf die Suche nach einer neuen Spielstätte begeben, sehr schnell dachten wir dabei an den TV Gräfenhausen mit seinem Vereinsheim inclusive zumeist ungenutzter Halle. Nach Gesprächen mit den Vereinsverantwortlichen des TV Gräfenhausen war man sich sehr schnell darüber einig, diese Kooperation beidseitig eingehen zu wollen, wir bekamen die Erlaubnis in der Halle des TV Gräfenhausen eine Bühne aufbauen zu dürfen welche auch ständig stehen bleiben konnte – wir hatten somit eine neue Spielstätte, waren für Kartenverkauf und Theaterveranstaltungen verantwortlich, der TV Gräfenhausen übernahm mit seinem Team die Bewirtung der Veranstaltungen – für beide Vereine eine „Win-Win Konstellation“ welche auch bis heute unverändert besteht.
Als erstes Theaterstück an neuer Spielstätte stand ab Juni 1995 „Die liebe Verwandschaft“ auf dem Spielplan.
Fanden unsere Aufführungen auch beim TV Gräfenhausen zu Beginn noch ein paar Jahre lang über die Sommermonate hinweg statt, war man es doch irgendwann überdrüssig bei sommerlichem Wetter auch in den Abendstunden regelmäßig noch Temperaturen von über 30° Celsius in der Halle zu haben, auf der Bühne, bedingt durch die Scheinwerfer, noch einiges mehr – ein Zustand unter dem sowohl unsere Besucher als auch die Akteure selbst oftmals stöhnten. Man entschloss sich als dazu unsere Saison in Herbst/Winter zu verlegen, in handwerklicher Zusammenarbeit von TV Gräfenhausen und Schwäbischer Mundartbühne bekam die Halle dafür eine 2. Innenwand, der Hohlraum dazwischen wurde mit Isoliermatten gegen Zugluft und Kälte abgedämmt.
Im Frühjahr 1999 dann für uns Alle der große Schock, Werner Bodamer war schwer erkrankt und konnte ab diesem Moment auch niemals mehr selbst aktiv auf der Bühne „seiner“ Schwäbischen Mundartbühne stehen.
Im Jahr 2000 verstarb Werner Bodamer an seiner Erkrankung, für uns eine schwierige Zeit. Gleichzeitig aber auch besondere Motivation die Schwäbische Mundartbühne, ganz im Sinne von Werner Bodamer, auch weiterhin mit Theateraufführungen und Leben zu erfüllen.
Es folgten in den kommenden Jahren noch sehr viele Theaterstücke, das Interesse der Bevölkerung unsere Veranstaltungen zu besuchen steigerte sich von Jahr zu Jahr, unser Einzugsgebiet erstreckte sich inzwischen vom Raum Karlsruhe bis hin zum Raum Stuttgart! – dies brachte mit sich, in der Saison 2014/2015 im Zeitraum von Mitte Oktober bis Anfang Februar des folgenden Jahres 22 Aufführungstermine zu haben. Auch in den weiteren 4 Jahren pendelte sich die Anzahl unserer Aufführungen zwischen 20 und 22 Terminen ein.
In all den Jahren unseres Bestehens veränderte sich die Truppe der Schwäbischen Mundartbühne immer wieder mal, manche Akteure verabschiedeten sich vom aktiven Theaterspielen, manche Akteure legten eine Pause ein um dann jedoch irgendwann in den kommenden Jahren wieder auf der Bühne zu stehen, einige wenige Akteure „der ersten Stunde“ sind auch heute noch aktiv. Aber auch „neue Gesichter“ kamen immer wieder mal hinzu um oftmals auch bis heute aktiv dabei zu bleiben.
Nicht nur auf der Bühne sondern eben auch hinter der Bühne lassen wir es uns gerne gutgehen, wir wissen Durst und Hunger zu „bekämpfen“. Wir sind wohl sowas wie eine „coole Truppe“ welche auch außerhalb der Theaterbühne immer wieder mal gemeinsame Freizeitaktivitäten unternimmt, gemeinsames Grillen, zusammen Essen gehen, Kegelnachmittage, Ausflüge sowohl zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit Privat-PKW oder eben auch mit einem Reisebus.
Nach all diesen vielen Auftritten der zurückliegenden Jahre, entschlossen wir uns für die Spielsaison 2019/2020 für 1 Jahr zu pausieren. Was da noch Niemand ahnen konnte, war dass 2020 das „Corona-Jahr“ werden sollte – somit mussten wir zwangsweise auch noch die Saison 2020/2021 pausieren. Saison 2021/2022 waren ebenso keine Theaterauftritte möglich, durch die sich ständig veränderten behördlichen Vorgaben fehlte hierzu einfach die nötige Planungssicherheit.
In der Saison 2022/2023 konnten wir dann aber endlich wieder auf der Bühne stehen, das Besucherinteresse war nach rund 2 Jahren „Corona-Stillstand“ größer als je zuvor. Somit spielen wir auch bis heute weiterhin vor ausverkauftem Saal, etwas das uns immer wieder sehr erfreut.
In der zurückliegenden Spielsaison 2025/2026 gab es das Theaterstück „Nur die Liebe zählt“ zu sehen, wir sind zuversichtlich auch für die kommende Spielsaison ein Stück präsentieren zu können welches die Lachmuskeln unserer Besucher beanspruchen wird.
Auch schon seit sehr vielen Jahren ist es für uns Tradition und Verpflichtung zugleich, einen Teil unserer Einnahmen durch den Kartenverkauf an gemeinnützige örtliche und regionale Institutionen zu spenden, zuletzt an die Sterneninsel Pforzheim/Enzkreis e.V., jeder einzelne unserer Besucher trägt durch den Kauf einer Eintrittskarte somit zu dieser Spende bei, dafür auch ein Dankeschön!
Sollte Jemand nach dem lesen unserer „Story“ Interesse verspüren, auch selbst aktiv als Theaterspieler bei der Schwäbischen Mundartbühne mitzuwirken, sind uns Alle recht herzlich willkommen. Für nähere Info’s hierzu bitte einfach mal unsere Aktiven ansprechen, oder per E-Mail an Kontakt@Schwaebische-Mundartbuehne.de wenden.
Zu guter Letzt noch ein ganz besonderes Dankeschön der Schwäbischen Mundartbühne e.V. an:
Werner Bodamer – ohne seine Idee und Engagement würde es die Schwäbische Mundartbühne nicht geben
Allen welche jemals als Besucher ein- oder mehrmalig bei einer unserer Aufführungen Gäste waren
„Metzgerei Ganzhorn“ in Gräfenhausen und „Lebensmittel Braun“ in Obernhausen welche sich in unseren Anfangsjahren als Karten-Vorverkaufsstellen zur Verfügung stellten
Ralph Kälber in dessen Gewerberäumen wir in den Jahren danach einen Raum als unser Kartenbüro nutzen durften
Allen Mitgliedern und Gönnern der Schwäbischen Mundartbühne welche sich als Schauspieler, als Souffleuse, bei Bühnenbau und Technik, im Kartenbüro und Kartenverkauf oder auch sonstigen Tätigkeiten aktiv ins Vereinsleben mit eingebracht haben
Der Vereinsführung des TV Gräfenhausen welche uns bis heute Vereinsheim und Halle als Aufführungsstätte zur Verfügung stellen
Dem gesamten Team des TV Gräfenhausen welches bei den Veranstaltungen in der Küche, im Ausschank und als Bedienungen für das leibliche Wohl unserer Gäste aktiv ist
Nina Diebold mit Ihrer Firma dsgnd Webdesign & Branding für Gestaltung und Erstellen unserer neuen Webseite
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